Rückläufige Zahlen an Auto Diebstählen

2. Oktober 2007

Die Zahl der Autodiebstähle lag erstmals unter 20.000. Dieser Rückgang ist nicht zuletzt den immer ausgereiften Alternativen Wegfahrsperren wie z.B. Schalthebelsperren zu verdanken. Am häufigsten wurde der Golf IV R32 sowie der BMW X5 3.0 d gestohlen. Mit Besonderer Beliebtheit werden geländegängige Autos mit Allradantrieb gestohlen. Dies ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass diese Fahrzeuge gezielt gestohlen werden und in Länder gebracht werden, in denen es aufgrund der schlechteren Straßenverhältnisse sogar schon Bestellungen für solche Fahrzeuge gibt. Sicher ist dass die Diebe ihr technisches Know-how verbessert haben, da auch Fahrzeuge mit guter elektronischer Sicherung gestohlen werden (z. B. der Porsche Cayenne und der Audi Q7). Die Kosten für die Entschädigungen sanken um 16,5 Prozent auf insgesamt 211,4 Millionen Euro.

In Berlin wird am meisten geklaut
Sieht man sich die Diebstahlsquote pro 1000 Autos an, kann man sagen dass die Hauptstadt Berlin Spitzenreiter ist. Dort wurden im vergangenen Jahr 2,7 Autos gestohlen. Danach kommt Hamburg mit (1,6), dann Brandenburg mit (1,0) und Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls mit (1,0). Wesentlich weniger Autos wurden hingegen in Rheinland- Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern gestohlen. Mit ca. 0,3 war dort das Diebstahlrisiko um einiges geringer sein Fahrzeug zu verlieren. Nach den neusten Zahlen wurden in Nordrhein-Westfalen die meisten Fahrzeuge gestohlen, dort waren es  2006 mehr als 4600 Fahrzeuge.

Ältere Modelle sind besonders gefährdet
Sehr hoch war den Angaben zufolge das Interesse an älteren Fahrzeugen. Diese Autos hatten das größte Diebstahlrisiko, dabei geht es um Fahrzeuge die zwölf Jahre oder älter sind. Der Grund dafür ist sicherlich, dass die Sicherungstechnik im Gegensatz zu neueren Fahrzeugen leichter zu knacken ist. Außerdem ist laut GDV die Nachfrage nach Ersatzteilen bei den älteren Fahrzeugen besonders gestiegen.

Tempolimit auf Autobahnen für mehr Klimaschutz !?

18. September 2007

Für ein Tempolimit auf Deutschen Autobahnen sprachen sich ca. 63 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Bürger aus. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage, welche im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz durchgeführt wurde. Bei der Umfrage haben sich unter eintausend Personen 36 Prozent für ein Tempolimit von 120 Km/h ausgesprochen. Weitere 37 Prozent haben sich für ein Tempolimit von 130 km/h entschieden und gegen eine Geschwindigkeitsbeschränkung waren 24 Prozent der befragten.

Die Anhänger von der CDU/CSU stimmten mit 33 Prozent für ein Tempolimit von 120 Km/h und 40 Prozent für 130 km/h. Bei der SPD haben jeweils 39 Prozent für ein Tempolimit von 120 km/h und 130 km/h gestimmt. Die Anhänger der FDP waren zu 36 Prozent für ein Tempolimit von 120 Km/h und zu 34 Prozent für ein Tempolimit von 130 km/h. Bei den  Grünen sind 42 Prozent für eine Begrenzung von 120 km/h bis höchstens 130 km/h. Bei der Linkspartei sind  48 Prozent für ein Tempo von 120 Km/h und 28 Prozent für Tempo 130. Zwei Drittel der Bevölkerung wollen das sich die Regierung beim Klimaschutz noch mehr als bis her ins Zeug legt.

Deutsche Autos wieder auf Erfolgskurs

17. September 2007

Etwa 57 Prozent der deutschen Autofahrer würden sich beim nächsten Neuwagenkauf für einen einheimischen Hersteller entscheiden. Vor zwei Jahren waren es nur ca. 46 Prozent. Das geht aus einer Studie des Mineralölkonzerns Aral hervor.

Für einen Japaner würden sich demnach heute zwölf Prozent der Befragten entscheiden, 2005 waren es noch 13 Prozent. Ebenfalls 13 Prozent hätten vor zwei Jahren einen Franzosen gewählt, heute ist es nur noch jeder Zehnte.

Die beliebteste Marke ist Volkswagen, für diese würden sich 20 Prozent der potenziellen Käufer entscheiden. Im Vergleich mit dem Jahr 2005 entspricht das einem Plus von sechs Prozent.

Opel kommt auf ca. zehn Prozent (2005 waren es sechs Prozent) und Audi kommt auf neun Prozent (2005 waren es vier Prozent).

Wechsel der Kfz-Versicherung ? Stichtag: 30.11. !

16. September 2007

Wer einen Kfz-Versicherungswechsel plant, muss bis zum 30. November die alte Versiche­rung kündigen – und zwar aus Beweisgründen per Einschrei­ben/Rückschein. Auch beim Wechsel in einen günstigeren Tarif des eigenen Versicherers sind die Kündigung des alten Vertrages und ein Neuabschluss notwen­dig.

Beim Vergleich der Angebote sollte nicht nur der Preis die Entscheidung bestimmen, son­dern auch der Leistungsumfang und die Versicherungsbedingungen, die bei Billigtarifen häufig zu Ungunsten des Kunden ausgestaltet werden. Also unbedingt die alten Konditionen mit den neuen genau vergleichen. Außerdem sind individuelle Prioritäten, wie gute Erreich­barkeit oder Serviceleistungen, zu berücksichtigen.

Kriterien für die Zuordnung zu den unterschiedlichen Versicherungstarifen sind u.a. Anzahl, Alter, Geschlecht und Beruf der Fahrer, Neuwert und Zulassungsjahr des Fahrzeugs sowie die jährliche Kilometerleistung. Hinzu gekommen sind in diesem Jahr sog. Kfz-Sparver­sicherungen, von denen bestimmte Neu- und Gebraucht­wagenmodelle profitieren. Zu beachten ist auch, ob die neue Kfz-Versicherung den Kasko-Schutz gar nicht oder nur gegen Aufschlag übernimmt. Anders als bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es bei Teil- und Vollkaskoversicherungen keinen Abschlusszwang des Versicherers. Zur Absicherung des Diebstahlrisikos ist eine Teilkaskoversicherung empfehlenswert, eine Vollkaskover­sicherung dagegen vor allem bei neueren oder finanzierten Fahrzeugen. Übrigens: Bei älteren Autos steigt das Diebstahlrisiko, vor allem wegen des Fehlens moderner Wegfahr­sperren. Und: In Berlin ist nach aktuellen Statistiken das Diebstahlrisiko bundesweit am größten!

Unabhängig von der Kündigungsfrist zum 30.11. besteht ein außerordentliches Kündigungs­recht mit einer Monatsfrist, wenn der Beitrag erhöht wird oder ein Schaden eingetreten ist. Gleiches gilt, wenn die Versicherung durch eine Änderung in den Typ- oder Regionalklassen teurer wird.

Die Stiftung Warentest bietet zum Preis von 16 € eine Finanzanalyse „Kfz-Versiche­rung“ an. Für Neuabschlüsse von überwiegend privat genutzten Pkw werden unter den Versicherungsgesellschaften, die sich an der Untersuchung beteiligt haben, die günstigsten Angebote ermittelt. Der Fragebogen/Teilnahmecoupon ist auch in der Verbraucherzentrale erhältlich.

Sollten Sie weitergehende Fragen haben, können Sie sich für eine persönliche Versicherungsberatung der Verbraucherzentrale unter Tel.: 21485-260 anmelden oder sich telefonisch beraten lassen: donnerstags von 14 – 17 Uhr unter Tel. 0900-1-8877-101 (1,86 €/Min. a. d. Netz d. dt. Telekom). Die persönliche Beratung kostet 20 €.

PKW-Diebstahlstatistik 2005

15. September 2007

Im Jahr 2005 wurden den Versicherern Insgesamt 23.771 Autos als gestohlen gemeldet. Somit lag zum ersten Mal die Zahl der gestohlenen Fahrzeuge unter 25.000.
Dies ist ein erfreulicher Rückgang und nicht zuletzt den alternativen Diebstahlsicherungen zu verdanken, wie z.B. mechanischen Wegfahrsperren (Gangschaltsperren) oder ähnlichen.

Die großen Favoriten bei den Autoknackern sind der Porsche Cayenne 4.5 mit eine durchschnittlichen  Entschädigungssumme von über 60.000 Euro. Es wurden von pro 1000 Fahrzeuge 16,4 gestohlen. Die Plätze  zwei und drei werden belegt von BMW X5 3.0D und BMW X5 4.4, die im schnitt eine Entschädigungssumme von ca. 40.000 Euro erzielten. Das ist fast vier Mal so teuer wie die durchschnittlichen Entschädigungen aller PKW.

Auf die weiteren Plätze kommen der VW Golf IV 32, der VW Caravelle T4 (Multivan 2.5 TDI) und der Toyota Landcruiser 100.

Sehr beliebt sind aber auch Mercedes, Opel, Skoda, oder Fiat.

Als Fazit bleibt zu sagen, wer sich effektiv vor den Diebstahl seines Fahrzeugs schützen will, sollte zur elektronischen Wegfahrsperre den Einbau einer zusätzlichen Diebstahlsicherung in Erwägung ziehen.

Wegfahrsperre VW T4

22. Juli 2007

Immer öfter liest man in der Zeitung oder in verschiedenen Internet-Foren über Diebstähle von Autos, darunterfindet man auch besonders oft den VW T4 Multivan. Oftmals bekommen die T4-Besitzer ihren Transporter nicht mehr zurück und müssen sich nun nach einen neuen Wagen umschauen, da der T4-Multivan z.B. bereits in Einzelteile zerlegt zum Verkauf angeboten wird. 

Die mechanische Wegfahrsperre für den T4-Multivan von Bear-Lock soll den Autodieben die Arbeit erschweren