Rückläufige Zahlen an Auto Diebstählen
Die Zahl der Autodiebstähle lag erstmals unter 20.000. Dieser Rückgang ist nicht zuletzt den immer ausgereiften Alternativen Wegfahrsperren wie z.B. Schalthebelsperren zu verdanken. Am häufigsten wurde der Golf IV R32 sowie der BMW X5 3.0 d gestohlen. Mit Besonderer Beliebtheit werden geländegängige Autos mit Allradantrieb gestohlen. Dies ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass diese Fahrzeuge gezielt gestohlen werden und in Länder gebracht werden, in denen es aufgrund der schlechteren Straßenverhältnisse sogar schon Bestellungen für solche Fahrzeuge gibt. Sicher ist dass die Diebe ihr technisches Know-how verbessert haben, da auch Fahrzeuge mit guter elektronischer Sicherung gestohlen werden (z. B. der Porsche Cayenne und der Audi Q7). Die Kosten für die Entschädigungen sanken um 16,5 Prozent auf insgesamt 211,4 Millionen Euro.
In Berlin wird am meisten geklaut
Sieht man sich die Diebstahlsquote pro 1000 Autos an, kann man sagen dass die Hauptstadt Berlin Spitzenreiter ist. Dort wurden im vergangenen Jahr 2,7 Autos gestohlen. Danach kommt Hamburg mit (1,6), dann Brandenburg mit (1,0) und Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls mit (1,0). Wesentlich weniger Autos wurden hingegen in Rheinland- Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern gestohlen. Mit ca. 0,3 war dort das Diebstahlrisiko um einiges geringer sein Fahrzeug zu verlieren. Nach den neusten Zahlen wurden in Nordrhein-Westfalen die meisten Fahrzeuge gestohlen, dort waren es 2006 mehr als 4600 Fahrzeuge.
Ältere Modelle sind besonders gefährdet
Sehr hoch war den Angaben zufolge das Interesse an älteren Fahrzeugen. Diese Autos hatten das größte Diebstahlrisiko, dabei geht es um Fahrzeuge die zwölf Jahre oder älter sind. Der Grund dafür ist sicherlich, dass die Sicherungstechnik im Gegensatz zu neueren Fahrzeugen leichter zu knacken ist. Außerdem ist laut GDV die Nachfrage nach Ersatzteilen bei den älteren Fahrzeugen besonders gestiegen.